Literatur

Fabian Hischmann – Am Ende schmeißen wir mit Gold bei Fixpoetry

fabian hischmann goldWo übrigens auch gewichst wird: In Fabian Hischmanns Am Ende schmeißen wir mit Gold aus dem Berlin Verlag. In trauter Zweisamkeit, in der Sauna. Eventuell aber auch nur in der Fantasie. Skandalöser Weise rief die Szene aber keine Kontroverse auf den Plan, sondern der Roman an sich. Der ist in der Tat stinklangweilig, ihn als Symptom für irgendetwas, let alone den Status Quo der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, zu betrachten, finde ich auch beknackt. Zumal die Kritik sich meiner Auffassung nach in ihrem Gehate selbst demaskiert. Kurzum: Meine Rezension und ein Beitrag zur unsinnigen beziehungsweise dem Unsinn der Debatte aus meiner Feder ist jetzt bei Fixpoetry zu lesen.

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15 thoughts on “Fabian Hischmann – Am Ende schmeißen wir mit Gold bei Fixpoetry

  1. schöne rezension. als ich nur den klappentext auf der verlagsseite gelesen hatte, war mir das eigentlich klar… ich versuchs erst gar nicht mehr mit büchern, die mir so eine plot servieren. und so nervig und am ziel vorbei diese “literaturdebatte” auch war – hier treffen die vorwürfe wohl ins schwarze. aber was soll’s, es ist nur ein buch unter 1000ende neuerscheinungen in diesem jahr.

    • Ja, der Text von Paul Jandl allein ist schon eine Besprechung wert. Habe das Buch gerade nicht zur Hand, war da nicht was von “gefühlsecht” die Rede? Klingt eher nach Kondom denn nach Roman. Die Kritik am Roman halte ich für berechtigt, die Schlüsse, die daraus jedoch gezogen werden, nicht. Zumal die Kritik hier ihre Funktion vernachlässigt bzw. ignoriert und sich über etwas zu erhöhen meint, obwohl sie selbst darin befangen ist.

      • naja, jedes feuilleton bekommt die literatur, die sie verdient. das ist vielleicht unfair gegenüber hischmann, aber er wird auch noch andere bücher schreiben.

      • Das Feuilleton sollte eben weniger bekommen denn sich aktiv auf die Suche machen. Ob Hischmann noch andere Bücher schreibt, ist mir gleich. Lesen werde ich die wohl nicht.

  2. wenn du als etablierter kritiker jede woche mit büchern überhäuft wirst, sieht die realität nunmal anders aus. man kriegt die programme der großen serviert und wird träge. wer sich da noch auf die suche begibt müsste ja denisscheckgleich in den pfuhl von kookbooks & co. hinabsteigen.

  3. na eben. ich spreche dem feuilleton als solchem ein gewisses reflexionsvermögen ab, weil ich glaube, dass man als “großkritiker” irgendwann in einer parallelwelt gefangen ist.

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