Literatur / Musik

Navid Kermani – Das Buch der von Neil Young Getöteten bei Fixpoetry

46461Navid Kermanis Das Buch der von Neil Young Getöteten wurde zum – wenn ich gerade nicht irre – mittlerweile dritten Mal neu aufgelegt, diesmal von Suhrkamp. Warum eigentlich, fragte ich mich nach der Lektüre. Weil wir alle Neil Young so lieben? Nicht unbedingt. Der als ewige Grunge-Vorvater gehandelte Kanadier (!) hat über die Jahrzehnte doch mindestens so viel nachgelassen wie Bob Dylan, dessen Alben zwischenzeitlich schon von Starbucks vertickt wurden. Da geht er, der Dissens. Kermani trägt sein Übriges dazu bei, dass das tote Pferd endgültig in den Treibsand geritten wird. Sein Versuch einer Apotheose ist bei genauerem Hinsehen so altbacken und von elitaristischem Konservativismus geprägt, dass es mir während des Lesens beinahe kalt den Rücken runter lief. Aber lest selbst, was ich bei Fixpoetry zu dem Buch geschrieben habe.

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