Gesellschaft / Leben / Literatur

Der Staat und nicht die Konzerne sollten an Drogen verdienen – Blog-Beitrag für die VICE

IMAG0110Ein trister Herbsttag in Berlin: Auf dem Weg zum Görlitzer Bahnhof natürlich wieder das Leben gewordene Klischee: Ein Typ zischt mich von der Seite an, nuschelt etwas Unverständliches und führt dabei zwei Finger zum Mund. Aber nein, ich möchte nichts kaufen, nicht jetzt. Vielleicht aber später. Longpapers habe ich schließlich dabei. Aber die Entscheidung möchte ich Selim Özdogan lieber selbst überlassen. Der lehnt lachend ab, als ich die Idee vorbringe. Er will heute keine Drogen nehmen, sondern lieber darüber sprechen. Das heißt eher: Über seinen neuen Roman, DZ. Die Geschichte zweier Brüder, die sich nur auf den ersten Blick sehr unähnlich sind und die in zwei Systemen leben, die mehr gemein haben, als es zuerst scheint. Und dann haben wir vor allem über unsere Welt gesprochen, die ebenfalls eine Menge Parallelen zu den dystopischen Visionen Özdogans aufweist. Ein Gespräch über das Darknet, gesellschaftliche Doppelmoral, neuen Substanzen und einem gewagten möglichen Lösungsversuch, den ihr drüben auf dem VICE-Blog lesen könnt.

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3 thoughts on “Der Staat und nicht die Konzerne sollten an Drogen verdienen – Blog-Beitrag für die VICE

  1. Pingback: konkrittles #6 – »When I say real, I mean real-real, reality-real.« | konkrit

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