Literatur

randnummer literaturhefte #4

Ein Text von mir – diesmal auf Deutsch, jedenfalls zum Großteil – ging schon bereits über die Lyrikmail herum. In seiner ganzen, Iron Maiden-zitierenden Pracht kann man ihn hier nachlesen. Wer die Lyrikmail abonniert hat, bekam vielleicht auch die verhackstückelte (passenderweise!) Form, die die Lyrikzeitung hier noch mal schön wiedergibt. Der Text hat es zudem in den Druck geschafft: In der vierten Ausgabe der famosen randnummer literaturhefte, herausgegeben von Simone Kornappel und Philipp Günzel, ist er ebenfalls enthalten. Das ist noch lange kein Kaufargument, die möchte ich aber im Folgenden liefern.

1. Es kostet nur 5€. Don’t occupy your Brieftaschen!

2. Dafür bekommt man eine Menge Text – 128 Seiten Lyrik, Prosa, Übersetzungen und Interviews und tierisch geile Collagen.

3. Wer das mit den Collagen nicht glaubt, der sollte doch einen vorauseilenden Blick aufs Cover – geschossen von Sabine Scho – werfen:

4. Clowns (und Ähnliche Fabelwesen) sind einfach das gruseligste auf der Welt und wenn sie dann noch auf veraltete Technik treffen, muss man die Apokalypse akzeptieren. Apkalypse ist immer spannend, deswegen ist dieses Cover auch ultragute Güte:

6. À propos Clowns: Ich hatte bereits erwähnt, dass ich einen Text in dem Heft hab, viel relevanter ist allerdings dies: Ich vertick die Dinger. 5€ das Stück (siehe Punkt 1). Zum Beispiel beim nächsten Kreuzwort-Abend. Da ich weiß, dass mir niemand von euch Geld wünscht, hier der Hinweis: Ich bin nur V- oder Strohmann für die Redaktion, an die das gesamte Geld gehen wird.

7. Mitfinanzieren tut ihr allerdings dann ein großartiges Projekt, dass Simone und Philipp in ihrer Freizeit organisieren, das sie Nächte und Nerven kostet und für das sie auch finanzielle Risiken eingehen.

8. Nicht zu vergessen: Ihr unterstützt damit junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Die heißen da: Konstantin Ames, Dennis Büscher-Ulbrich, Nina Bußmann, Max Czollek, René Hamann, Hendrik Jackson, Bülent Kacan, Nicolai Kobus, Jan Kuhlbrodt, Tristan Marquardt, Robert Monat, Stephan Reich, Monika Rinck, Tibor Schneider, Sabine Scho, Mathias Traxler, Michael Zoch, Dmitry Golynko (übersetzt von Alexander Filyuta) und Birgit Kreipe (im Interview mit Simone Kornappel).

9. Wer mit 25% oder weniger dieser Namen etwas anfangen kann, dem sei diese Ausgabe der randnummer als kleiner Einstieg in die Gegenwartsliteratur empfohlen – ganz ohne Vollständigkeitsanspruch, aber mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Positionen

10. Wer mit über 25%, aber weniger als 50% der Namen etwas anfangen kann, der kann von ihm/ihr bekannten Autorinnen und Autoren brandneue und nirgendwo sonst veröffentlichte Texte lesen.

11. Wer bei 50% bis 75% liegt, der hat vielleicht noch nicht den einen oder die andere Youngster/in auf dem Programm – das lässt sich nachholen, denn die randnummer versammelt generationenübergreifend und statusignorant handausgewählte Texte.

12. Wer mit 100% oder mindestens 76% der Namen etwas anfangen kann, der hat die neue Ausgabe bestimmt schon gelesen oder jedenfalls damit angefangen (grober Tipp: zu 2/3 durch) und verdient einen Sternchensticker. Einen zweiten gibt es, weil er/sie diesen Blogeintrag offensichtlich bis hierher gelesen hat. Chapeau!

13. Überhaupt: Chapeau, randnummer! Für die bisher schönste Ausgabe. Wer vergleichen will, sollte über die Homepage des Literaturhefts die älteren Ausgaben anfordern. Oder eventuell mich ansprechen, ich mach da was klar und vielleicht gibt’s dann noch den dritten Sternchensticker.

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