Musik

Lo! – Look And Behold

Rezension aus der FUZE 30 (Oktober/November 2011):

LO!
Look And Behold

In Bezug auf Australien existieren so viele Klischees, dass man mit dem Widerlegen kaum nachkommt: Es gebe dort mehr Surfer als Sand am Meer oder den Wüsten im Landesinnern, Krokodilwrestling sei ein Volkssport und mit Ausnahme der Aborigines stamme doch jeder Einwohner von Sträflingen ab. LO! aus Sydney könnten mit „Look And Behold“ dem einen oder anderen Vorurteil Nährboden geben, Klischees erfüllen sie jedenfalls einige. Wie frisch aus dem Sumpf in die knallende Outback-Hitze klingen die zehn Songs: knochentrocken, volltätowiert, muskelbepackt mit etwas Stoner-Mentalität. In solchen Gefilden bewegt man sich fast automatisch, wenn man sludgelastigen Hardcore spielt, und da liegt das eigentliche Problem von LO!: Sie rackern sich an Standards ab. Die beherrschen sie durchaus ganz gut und sphärische Interludes wie „Seraphim“ und „Doth“ und cleane Gesangseinlagen wie in „Moira kindle“ lockern den angeschwärzten Sound etwas auf, aber alles in allem fehlt es der Band noch an Abwechslung, Ideenreichtum und Charakter.  (Pelagic)        Kristoffer Cornils

Quelle: FUZE 30 (Direktdownload als PDF hier)

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s